Höhenleitwerk

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Alle Teile sorgfältig auslegen. Auf dem Bild sind die Nasenleisten bereits von den Supports des 3D Druckens befreit.
Beplankung für Ruder und Dampfungsflächen austrennen.
Helling aufbauen, nicht verleimen. Nach dem Bau wird sie demontiert und umgekehrt für die andere Hälfte wieder aufgebaut. Kohleholm einstecken. Kontrolle: Der Holm muss einen absolut geraden Verlauf haben, ansonsten passen die Teile nicht zusammen!

Es erfolgt die Beschreibung einer Seite. Danach Helling umbauen für die andere Seite und diese gleich aufbauen.

Tape aufkleben, damit sich später kein Leim mit der Helling verbinden kann. Wir beginnen mit dem Ruder, danach folgt die Dämpfungsfläche.
Rahmen passgenau auflegen.
Optionaler Schritt (spart 1 Gramm pro Endleiste): Auf der herausstehenden Teil des GFK Profils von der Endleiste die Position der Rippen anzeichnen und dann bis auf 2-3mm mit dem Dremel entfernen. Siehe auch nächstes Foto.
Rippen aufsetzen und wie beim SLW einleimen. Die erste und letzte Rippen müssen aussen mit der Beplankung bündig gesetzt werden, die anderen Rippen mittig.
Detailansicht.
Rippen der Dämpfungsfläche leicht anschleifen damit sie im Hilfsholm der Nasenleiste wegen der Verjüngung der Fläche exakt passen.
Rippen auf den Rippenrahmen stecken, abgeschrägte Seite zur Leitwerksaussenseite.
Rahmen vervollständigen und verleimen.
Beplankung der Dämpfungsfläche auf der Helling korrekt ausrichten und dann den zuvor erstellten Rahmen Positionieren. Der Hilfsholm der Nasenleiste muss exakt bündig mit der Vorderkante der Beplankung sein. Den Rahmen beschweren um ein Verrutschen zu verhindern.
Zur Kontrolle kann der hintere Abschluss der Dampfungsfläche (3D Formteil mit CFK Beschichtung) hinten eingelegt werden und der Abstand zum Rand der Beplankung beträgt ca 2mm.
Passgenauigkeit kontrollieren und mit Beplankung verleimen.
Darauf achten, dass die Beplankung zwischen den Stegen der Helling überall sauber mit dem vorderen Hilfsholm verbunden ist.
Sperrholzverstärkung für das Steckungsrohr einsetzen und verleimen.

Steckungsrohr einbauen und verleimen. Um ein Durchrutschen der Steckung zu vermeiden, ein Balsastück am Ende des Steckungsrohres einpassen und verleimen.

Die Aussparungen auf der Länge des Holmrohres mit 5Min. Epoxy + Microballons/Baumwollflocken auffüllen.

Nächster Arbeitsschritt vor dem Aushärten durchführen!

Hintere Abschlussleiste mit der Beplankung verleimen
Servoeinbau vorbereiten. Auf Nullstellung setzen. Der Servohebel sollte ca 6mm Distanz aufweisen.
Ungefähre Lage.
Kürzeste Schubstange in obiger Position montieren.
Servo positionieren und Lage der Schubstange auf hintere Abschlussleiste übertragen.
Wie beim SLW den Mitnehmer für den Ruderhebel für die Montage vorbereiten. Durch die vier Löcher den Kohlestab verleimen und mit dem Dremel ablängen.
Stirnansicht der Dämpfungsfläche mit vorderem Holm des Ruders.
Position des Ruderholmes.
Der Ruderholm muss genau dort, wo die Schubstange positioniert wird, geteilt und gekürzt werden. Nur so passt er exakt in den konisch verlaufenden Holm. Es folgen einige Bilder zur Bearbeitung des Holmes und des Mitnehmers.

Stützen aus dem Mitnehmer entfernen

Anzeichnen der Position des Mitnehmers. Teilen des Holmes und den Mitnehmer druckfrei einschleifen.

Zusammenbau des Ruderholms.
Wenn alles passt werden die drei Teile verleimt. Und wie beim Konstrukteur dieses einzigartigen Modells mit verschmitztem lächeln auf 100%ige Flucht kontrolliert. Auch ein leichter Verzug ist später nicht mehr zu korrigieren.
Zusammenbau der Ruderanlage. Kontrolle: Das Servo muss spielfrei sein!
Und noch ein Detail, das die vollständig versenkte Anlenkung zeigt.

Stift ablängen, 3mm abbiegen und einpassen

Holm einfräsen damit der Stift darin versenkt werden kann.

Verklebung obere Beplankung

Servo in 0-Stellung exakt positionieren. Stift provisorisch einsetzen. Dabei soll die Scharnierlinie einen Spalt von 1mm haben. Diese wird mit Silikon gefüllt (am Schluss, wird später beschrieben). Mit 5Min Epoxy Servo einkleben.

Servo mit 5Min Epoxy einkleben.

Der Ruderhebel und das Ruderhorn dürfen später die Beplankung nicht berühren, etwas abschleifen. Zwischen Servorahmen und Rippe ein 3mm Balsastück einkleben, damit sich das Kugellager nicht lösen kann. Siehe übernächstes Foto.

Stecker abtrennen. Er wird später durch einen 4Poligen Deanstecker ersetzt. Kabel einziehen.

Beplankung aufsetzen, allenfalls nachschleifen bis sie passt, mit dickem Sekundenkleber verleimen.

Ansicht Wurzelrippe

Innenkanten sorgfältig ausschleifen bis sich das Ruder mit eingesteckter Achse berührungsfrei bewegen lässt.

Ansicht Wurzelrippe

Deckblatt und Profil ausschleifen bis der gewünschte Ausschlag erreicht ist.

Hier fehlt noch eine genaue Angabe wieviel Grad der Ausschlag sein soll.

Mit dünnflüssigem Leim Kante wieder verfestigen, dadurch wird verhindert, dass Feuchtigkeit in die Dichtlippe eindringt und diese aufstösst.
Eintrittskante plan schleifen.
Nasenleiste passend aufkleben.
Leimstelle zwischen GFK-Rohr und Endrippe sorgfältig verputzen, damit die Anschlussrippe an den Rumpf spaltfrei passt.
Anschlussrippe einpassen. Aussparung für die Steckverbindung ausschneiden. Anschlussrippe nicht verleimen! Sie wird später bei der Positionierung der Ruder am Rumpf verleimt.

Fertigstellung des Ruders fehlt

Fertiges HLW. Der Randbogen wird erst nach dem kompletten Finish mit dem Ruder verklebt.
Neuer Verbindungsstecker anlöten.

Diese Endstücke werden geschliffen, mit einer dünnen Epoxyschicht überzogen, feingeschliffen und so für die Lackierung vorbereitet.

Achtung! Diese Teile dürfen später nicht foliert werden. Das Material dehnt sich beim Erwärmen aus und zieht sich beim Abkühlen zusammen. So kann sich die Folie gar nie spannen. Siehe Beispiel unten.

Bei kleinen Teilen wie der Nasenleiste funktioniert es jedoch problemlos.

3D-Struktur sorgfältig wegschleifen, zuerst mit 400 danach mit 1200.

Polierte Teile auf Stecknadeln stellen, damit sie berührungsfrei lackiert werden können.

Ca. 14g 24std – Epoxy erwärmen, damit er dünnflüssig wird und gut einzieht. Dünn lackieren.

Nass schleifen mit 600. Die Oberfläche ist nun hart und die Teile sind bereit für die Endmontage.

Am Rumpf die rechteckige Aussparung für die Stecker ausschneiden. Achtung! Sie sind links und rechts versetzt damit die Stecker-Innenseite mit den verlöteten Kabeln Platz hat.

Die drei Kabel für Höhen- und Seitenruder ablängen und am einen Ende den Stecker für den Empfänger anlöten, am andern Ende die Deansstecker. Beim Seitenruderkabel direkt mit dem Servo verlöten oder mittels Stecker.

Deansstecker mit den Servokabeln verlöten und mit der Wurzelrippe ausseinseitig bündig verleimen.

Als Vorbereitung für die Verleimung des 4mm Kohlepins die Durchgängigkeit beim Rumpf prüfen. Keinesfalls am Rumpf die Bohrung nachbearbeiten. Am Rumpf den vordersten Punkt der Eintrittskante mit einem kleinen Punkt markieren, desgleichen am Höhenleitwerk. So kann beim Positionieren des Pins geprüft werden, dass beide Höhenruderhälften exakt gleich ausgerichtet sind.

Den Rumpf mit Trennmittel oder dünner Folie so vorbereiten, dass sich das Ruder nach dem Verleimen von Pin und Wurzelrippe wieder lösen lässt.

Damit der ca. 7cm lange Pin sich gut mit dem Ruder resp. der Eintrittskante verbindet kann an der bezeichneten Stelle ein 4mm Loch gebohrt werden und so der 5min. Epoxy von hinten eingeführt werden.

Pin und Wurzelrippe mit dem Höhenruder verleimen. Achtung! Ein möglicher Spalt zwischen Wurzelrippe und Rumpf lässt sich vermeiden, wenn die Wurzelrippe an den Rumpf gepresst wird und ev. Ungenauigkeiten zwischen Wurzelrippe und Ruder später ausgefüllt werden können, zusammen mit dem Auffüllen des Leimlochs beim Pin.

Ruder vom Rumpf trennen, Pin auf 10mm kürzen.

Gleiches Vorgehen mit der anderen Höhenruderhälfte.

Nachfolgend werden die rumpfseitigen Stecker verleimt und am Rumpf weitergearbeitet. Siehe Rumpf.

Damit sich später die Folie an der Scharnierlinie einwandfrei verbindet wird ein ca. 1cm breiter Streifen 2x dünn mit Oracover Heisssiegelkleber imprägniert.

Das Ruder stirnseitig plan schleifen. Darauf achten, dass später beim Verleimen mit der Dämpfungsfläche noch ein kleiner Spalt bleibt und das Ruder sich frei bewegen lässt.

Randbogen verleimen.

Achtung! Beim Verschleifen des Ruders ist grösste Vorsicht geboten. Balsabeplankung nur in Flugrichtung fein schleifen. Quer entstehen rasch zu tiefe Dellen. Das Profilende soll beidseitig in den Spitz verlaufen. Profil mit dem Lineal prüfen und nötigenfalls spachteln.

Achtung! Der Randbogen ist unvergleichlich härter als die Ruderbeplankung. Randbogen nass schleifen, während dessen die Balsabeplankung mit dünnem Klebeband abdecken. Übergänge nötigenfalls spachteln.

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